Brunkow ist, wie PNF eine neurophysiologische Technik die oft verwendet wird, um den Körper in Symmetrie zu bringen. Bei der Brunkow-Therapie spielen die Füße eine zentrale Rolle.

Brunkow ist, wie PNF, eine neurophysiologische Technik die ich oft verwende, um den Körper in Symmetrie zu bringen. Bei der Brunkow-Therapie spielen die Füße eine zentrale Rolle. Die Brunkow-Therapie geht, anders als die Manuelle Therapie oder PNF, davon aus, dass der Körper mindestens drei Stützpunkte benötigt. Die Anatomie des Fußes ist so aufgebaut, das unser Gewicht auf drei Hauptbelastungspunkten ruht. Durch den Druck beim Gehen, Laufen oder Rennen beispielsweise, kommt es zum Aufbau der Längs- und Quergewölbe und zur idealen Entfaltung des Fußes. Leider zeigt mir der Behandlungsalltag immer wieder ein anderes Bild auf: Verengte und instabile Fußgewölbe durch zu enge oder falsche Schuhe, durch zu hohe Absätze oder falsche Sporteinlagen. Die Füße können die darüber liegenden Gelenke so nicht mehr unterstützen und einen eventuellen Missstand kompensieren. Häufige Folgen dieses asymmetrischen Fundamentes sind Schmerzen, Verspannungen sowie Muskelkrämpfe im Knie, im Beckenbereich und rund um die Lendenwirbelsäule, um nur die häufigsten Regionen zu benennen.

Der Brunkow-Therapeut aktiviert mit den so genannten „Druck-Stauch-Impulsen“ (propriozeptive Reize) die Muskulatur. Die Folge ist die Zentrierung der Gelenke und der Aufbau von Gewölbe. Das Fundament unserer Füße wird stabiler und kräftiger. Das sind die optimalen Bedingungen für Alltag und Sport. Auch der restliche Körper ist mit Brunkow-Therapie positiv beeinflussbar: Von täglichen Fehlhaltungen am Schreibtisch oder Autofahren bis hin zur Skoliose, kann man die zu wenig ausgeprägte Muskulatur trainieren und somit Schmerzen reduzieren und Spätfolgen vorbeugen.

  • Über die gezielte Muskelaktivität finden Sie zu Ihrer symmetrischen Haltung zurück.
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